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Stand: Sonntag, 15. Juli 2018

Was kann ich tun?
  • Klären Sie zunächst, ob die Diagnose „Autismus“ überhaupt zutrifft. Lassen Sie die
    Diagnose von einem Fachspezialisten (Arzt, Psychiater oder Klinik) erstellen.
    Einschlägige Adressen gibt Ihnen das „Autkom“ (info@autkom-ofr.de)
     
  • Entscheiden Sie sich, ob die Diagnose nur Ihrer persönlichen Information und ihrem
    Verständnis dient, oder ob sie amtlich registriert werden soll (Antrag bei der
    Sozialverwaltung, Behinderten-Status, etc.). Nur im zweiten Fall bekommen Sie
    staatliche Unterstützung (Sozialhilfe, Steuer, Schulbegleiter etc etc.). Die Job-Suche
    des offiziell autistischen Menschen im ersten Arbeitsmarkt kann dadurch aber leider
    erschwert werden.
     
  • Gerade weil jeder Fall von Autismus anders und einzig ist, sind Gespräche und
    Erfahrungsaustausch mit möglichst vielen anderen Betroffenen, Eltern, Angehörigen
    von autistischen Menschen, unbedingt wichtig. Diese Kontakte finden Sie bei uns im
    Verein, beim Autkom und bei den Autismus-Stammtischen
     
  • Informieren Sie sich umfassend über alle bekannten Therapieformen und Ansätze,
    bevor Sie entscheiden, was für Sie bzw. Ihr Kind in Frage kommt. Nutzen Sie die
    Erfahrungen anderer.
     
  • Auch Literatur ist wichtig um sich zu informieren. Beim Autkom erhalten Sie eine
    einschlägige Literaturliste und Literatur-Empfehlungen, ebenso bei der Klinikschule
    Oberfranken MSD-A (verwaltung@klinikschule-oberfranken.de), dort kann man auch
    ausleihen.